VME Digitale.25: Die Möbelbranche stellt die Weichen für ihre digitale Zukunft

Die Dig­i­tal­isierung verän­dert die Möbel­branche grundle­gend – sie bringt große Her­aus­forderun­gen mit sich, eröffnet aber auch enorme Chan­cen. Entschei­dend ist dabei nicht allein die Tech­nik. Vielmehr geht es darum, gemein­sam Stan­dards zu entwick­eln, Prozesse effizien­ter zu gestal­ten und den Aus­tausch zwis­chen Han­del, Indus­trie und Dien­stleis­tern zu inten­sivieren. Genau darum ging es bei der VME Digitale.25, die am 26. und 27. März 2025 in Biele­feld aus­gerichtet wurde. Als Gast­ge­ber set­zte der Ein­rich­tungspart­nerring VME mit der Ver­anstal­tung ein starkes Sig­nal für Zusam­me­nar­beit und Fortschritt. Mehr als 1300 Händler, Her­steller, Dien­stleis­ter und Branch­en­ex­perten nutzten an zwei Tagen die Gele­gen­heit, nicht nur über die dig­i­tale Zukun­ft zu sprechen, son­dern konkrete Lösun­gen zu entwickeln.

Mit der Öff­nung der VME Digitale.25 am zweit­en Ver­anstal­tungstag über die Ver­bund­gren­zen hin­weg set­zte der Ein­rich­tungspart­nerring VME ein klares Zeichen. „Wer glaubt, dass sich der Mit­tel­stand allein gegen dig­i­tale Plat­tfor­men und ras­ant verän­dernde Mark­tbe­din­gun­gen behaupten kann, irrt. Unsere Zukun­ft liegt in ver­net­zten Sys­te­men, gemein­samen Stan­dards und offen­er Zusam­me­nar­beit. Mit der VME Digitale.25 haben wir genau diese Plat­tform geschaf­fen – einen Ort, an dem Wis­sen geteilt wird, Ideen entwick­elt und echte Lösun­gen erar­beit­et wer­den“, macht Frank Strat­mann, Haupt­geschäfts­führer des Ein­rich­tungspart­nerring VME deutlich.

Talk Jan Kurth und Sebas­t­ian Moos

Drei zentrale Themen für die Zukunft der Branche

Im Fokus des Kon­gress­es standen drei The­men: dig­i­tale Effizienz, klare Posi­tion­ierung und starke Marken. Auf zwei Eta­gen informierten Experten und Speak­er über aktuelle The­men und Trends.

Dabei wurde beson­ders deut­lich, dass die Verbesserung der Daten­qual­ität und die Entwick­lung gemein­samer Stan­dards uner­lässlich ist. Denn der Aus­tausch von Pro­dukt- und Liefer­in­for­ma­tio­nen gilt als eine der größten Her­aus­forderun­gen für die Branche. Für eine bessere Trans­parenz in der Liefer­kette ist der dig­i­tale Aus­tausch jedoch uner­lässlich, um beispiel­sweise den Anforderun­gen durch die geplante EU-Verord­nung über ent­wal­dungs­freie Liefer­ket­ten (EUDR) gerecht zu wer­den. Ein weit­eres großes The­ma war die Umset­zung des Dig­i­tal­en Pro­duk­t­pass­es (DPP), der in Zukun­ft eine zen­trale Rolle spie­len wird, um detail­lierte Pro­duk­t­in­for­ma­tio­nen bere­itzustellen – von ver­wen­de­ten Mate­ri­alien bis hin zu Aspek­ten der Recy­clingfähigkeit. Dies ist nicht nur für die Nach­haltigkeit rel­e­vant, son­dern auch ein weit­er­er wichtiger Schritt hin zu ein­er dig­i­tal durchgängi­gen Produktkommunikation.

Neben der tech­nol­o­gis­chen Infra­struk­tur wurde inten­siv über die dig­i­tale Posi­tion­ierung von Unternehmen disku­tiert. Kun­den informieren sich heute online, erwarten per­son­al­isierte Ange­bote und eine naht­lose Verbindung zwis­chen dig­i­tal­en und sta­tionären Einkauf­ser­leb­nis­sen. Dig­i­tale Marken­führung, gezieltes Sto­ry­telling und eine auf Dat­en basierende indi­vidu­elle Kun­de­nansprache sind daher uner­lässlich, um die eigene Iden­tität zu schär­fen und sich von großen Plat­tfor­men abzuheben. Dabei spie­len auch Kün­stliche Intel­li­genz (KI) und Automa­tisierung eine immer größere Rolle – etwa im per­son­al­isierten Mar­ket­ing oder in der Prozesssteuerung.

Ein weit­er­er zen­traler Aspekt war die Stärkung von Marken als Erfol­gs­fak­tor. In ein­er Welt, in der Ver­brauch­er immer mehr Wert auf Authen­tiz­ität und klare Werte leg­en, müssen Unternehmen ihre Marken strate­gisch weit­er­en­twick­eln. Es reicht nicht mehr aus, ein gutes Pro­dukt zu haben – erfol­gre­iche Marken müssen heutzu­tage authen­tisch, klar posi­tion­iert und kanalüber­greifend präsent sein. Mehr als 85 Aussteller präsen­tierten inno­v­a­tive Lösun­gen für Pro­duk­t­daten­man­age­ment, Automa­tisierung und neue Ver­trieb­smod­elle, die dabei helfen, Effizienz zu steigern und Kun­den­bindung zu stärken.

Top-Speak­er Sascha Lobo

Hochkarätige Speaker und praxisnahe Lösungen

Neben strate­gis­chen Diskus­sio­nen bot der Kongress Lösungsan­sätze anhand von Vorträ­gen. Auf vier Büh­nen — der Brand‑, Marketing‑, Dig­i­tal- und Main­stage — informierten Experten über aktuelle The­men und Trends. Unter den Top-Speak­ern war auch Sascha Lobo, der erk­lärte, welche Chan­cen sich auch aus dig­i­tal­en Geschäftsmod­ellen ergeben kön­nen. Wie sich Führung im dig­i­tal­en Zeital­ter verän­dern muss, zeigte Prof. Dr. Gun­ther Olesch, langjähriger Geschäfts­führer des Automa­tisierungsspezial­is­ten Phoenix Con­tact. Jan­nis Johan­n­meier, Grün­der und CEO der PR-Agen­tur The Trail­blaz­ers, stellte die Bedeu­tung datengetrieben­er Kom­mu­nika­tion in den Mit­telpunkt. In über 40 Mas­ter­class­es wur­den konkrete Strate­gien für Dig­i­tal­isierung, Prozes­sop­ti­mierung und dig­i­tales Mar­ket­ing ver­mit­telt – mit wertvollen Impulsen für den Arbeitsalltag.

Ein Kongress, der nachwirkt – und erst der Anfang war

Das pos­i­tive Feed­back der Teil­nehmenden spricht für sich. Die VME Digitale.25 war nicht nur ein Branchen­tr­e­ff, son­dern ein Impuls­ge­ber für echt­en Wan­del. Aus dem Kreis der Händler heißt es: „Es ist beein­druck­end zu sehen, was alles möglich ist, wenn die Branche zusam­menkommt. Der Aus­tausch auf Augen­höhe ist wichtig, um gemein­sam über den Teller­rand hin­auszuschauen. Wir nehmen neue Kon­tak­te und Impulse mit und kon­nten gle­ichzeit­ig unsere beste­hende Kon­tak­te festigen.“

Haupt­geschäfts­führer Frank Strat­mann richtet den Blick in die Zukun­ft: „Die große Beteili­gung zeigt, dass der Bedarf nach Aus­tausch und Zusam­me­nar­beit enorm ist. Mit der VME Dig­i­tale in der diesjähri­gen Form haben wir dafür eine Plat­tform geschaf­fen. Doch das war erst der Anfang. Jet­zt müssen wir gemein­sam daran arbeit­en, die zen­tralen The­men mit Leben zu füllen und nach­haltige Verän­derun­gen für die gesamte Branche umzusetzen.

Seit ihrer Grün­dung 1964 stärkt die Ein­rich­tungspart­nerring VME GmbH & Co. KG mit Sitz in Biele­feld die Mark­t­po­si­tion ihrer heute rund 200 Mit­glied­sun­ternehmen, die zusam­men über 400 Ein­rich­tung­shäuser, Fach­märk­te oder Abholmärk­te in Deutsch­land, Öster­re­ich, Schweiz, Ital­ien, Lux­em­burg, Bel­gien und den Nieder­lan­den betreiben. Dabei sichert die Ein­rich­tungspart­nerring VME als Einkauf­s­ge­mein­schaft ihren Mit­gliedern und deren Kun­den nicht nur gün­stige Einkauf­spreise, son­dern unter­stützt sie auch durch gemein­same Werbe- und Mar­ket­ing­maß­nah­men, Han­dels­marken und vielfältige Beratungs- und Ser­viceleis­tun­gen. Zur Geschäfts­führung des Ein­rich­tungspart­nerring VME gehören neben Haupt­geschäfts­führer Frank Strat­mann auch die Einkauf­s­geschäfts­führer Jens West­er­welle und Peter Wülfing.

Kon­takt

Ein­rich­tungspart­nerring VME GmbH & Co. KG
Frank Strat­mann | Haupt­geschäfts­führer
An der Wese­breede 2, 33699 Bielefeld

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